Willkommen in einer neuen Ära der Landwirtschaft!

Im Grünland verursachen Ampfer und Kreuzkraut Ertragsverluste von bis zu 40% und können sogar zum Tod von Kühen und Pferden führen. Da die EU-Öko-Verordnung Bio-Landwirten den Einsatz von Herbiziden untersagt, sind diese auf die anstrengende und zeitintensive händischen Bekämpfung mit dem Stecheisen angewiesen.
 
Paltech ist ein Münchner Startup mit dem Ziel einer herbizidfreien Landwirtschaft. Wir bieten Biobauern die erste automatisierte herbizidfreie Alternative an. Mehrere Roboter, unterstützt von einer Drohne, werden eingesetzt, um die Unkräuter zu erkennen und mechanisch zu bekämpfen.

Was treibt uns an?

 
Unsere Gründer Felix und Florian stammen väterlicherseits von einem Hof im Allgäu ab, der 2016 auf biologische Landwirtschaft umgestiegen ist. Seitdem müssen sie selbst regelmäßig beim Ampferstechen helfen. Da dies sehr zeitintensiv und lästig ist, begannen sie nach Alternativen zu suchen. Schnell wurde klar, dass es bisher keine zufriedenstellende Lösung am Markt gibt. Durch ihren technologischen Hintergrund kam die Idee zur Entwicklung eines Roboters, um Landwirten die Arbeit zu erleichtern.

 

Unsere Lösung

Getreu unserem Motto Sustainability through automation haben wir
die Mission, die Landwirtschaft durch den Einsatz von Technologie
nachhaltiger zu gestalten: Sowohl ökologisch als auch sozial. Ein erster
Schritt hierzu ist die Reduzierung der Abhängigkeit von Herbiziden.

Schritt 1: Ankunft und Vorbereitung der Roboter

Ein oder mehrere Roboter werden aufs Feld gebracht und abgeladen. Nachdem sie eingeschaltet wurden, verbinden sie sich automatisch mit einer eigens dafür entwickelten App. Mit dieser können jederzeit wichtige Informationen wie das Batterielevel der Roboter eingesehen werden.

Schritt 2: Erfassen der Pflanzen durch eine Drohne

Vor Beginn der eigentlichen Unkrautbekämpfung fliegt eine Drohne über das Feld und macht an strategischen Stellen Bilder. Diese Fotos werden verwendet, um das Unkraut zu erkennen und zu lokalisieren. Dank der RTK-Positionierung kann dieser Schritt auch zuvor geschehen sein (z. B. vor dem Schnitt).


Schritt 3: Ready to go

Damit können optimierte Routen berechnet werden, auf denen die Roboter fahren und das Unkraut entfernen. Der Servicemitarbeiter oder Landwirt kann auf einem Tablet Einstellungen wie die Anzahl Roboter oder die für die Roboter berechneten Bahnen begutachten und ggf. verändern. Ist er zufrieden, kann er durch einen Knopfdruck die Roboter mit der Arbeit beginnen lassen.

Schritt 4: Intelligenter Extraktionsmechanismus

Hat ein Roboter die richtige Stelle erreicht, positioniert er sich über der Pflanze, justiert das Werkzeug neu und zerstückelt die Pflanze mit Wurzel bis zu einer Tiefe von 15 cm, sodass sie nicht wieder austreiben kann. Anschließend sät er Grassamen aus, um die Grasnarbe wiederherzustellen und eine nachhaltige Bekämpfung sicherzustellen.

Nachgewiesene hohe Wirksamkeit

In Feldstudien zeigte unser Bekämpfungsmechanismus eine Wirksamkeit von über 90%!

EU-Öko-Verordnungs-Konform

Unsere mechanische Bekämpfung ist herbizidfrei und deshalb für Bio-Bauern geeignet.

Große Zeitersparnis

Mit unserem System kann bis zu 99% der Zeit eingespart werden (als Service).

Breites Nutzungfenster

Unsere Technologie lässt sich flexibel einsetzen und kommt damit auf ein Nutzungsfenster von über 100 Tagen im Jahr.

Monitoring

Über eine App kann die Arbeit der Roboter jederzeit überwacht werden.

Das reicht noch nicht?

Wir entwickeln für und mit Landwirten. Schreib uns einfach, falls du dir weitere Anwendungsmöglichkeiten wünscht!

Team

Felix Schiegg

CEO & Software

Felix leitet das Unternehmen und ist unser Experte für Bilderkennung, künstliche Intelligenz und Automatisierung. Er studierte im Bachelor Ingenieurwesen und schloss danach seinen Master in Robotics, Cognition, Intelligence an der TUM ab.

Jorge Decombe

Produktion & Mechanik

Jorge ist unser freundliches Urgestein mit einer guten Portion Lebens- und Gründungserfahrung.

Er wuchs in der Landwirtschaft in Chile auf und schloss sein Diplom-Studium 1988 als Agraringenieur ab.

Florian Schiegg

Corporate Strategy

Florian ist unser Stratege. Er hat  Master in Festkörperphysik und TUM Management. Bald auch einen Doktor in Elektrotechnik. Florians Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Energie- & Sensorsysteme, Automatisierung und kooperativer Positionierung. 

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